Freibetrag 2017 / 2016


Übersicht der Steuerfreibeträge 2017 / 2016 Freibetrag




Das deutsche Recht kennt verschiedene Arten der Freibeträge 2017 / 2016. So mancher Steuerfreibetrag 2017 / 2016 dient dazu, das Existenzminimum freizustellen.

Dazu gehören beispielsweise der Freibetrag Einkommensteuer auch Freibetrag Lohnsteuer  oder Steuerfreibetrag 2017 / 2016 genannt, der Freibetrag Arbeitslosengeld, der Freibetrag Bafög, der Freibetrag für Kindergeld sowie der Freibetrag für Zinsen.

Auch der Freibetrag Lohnsteuerkarte für Kinder eingetragene Wert trägt zur Freistellung des Existenzminimums von Steuern und Abgaben bei. An anderer Stelle soll durch den Freibetrag 2017 / 2016 der Aufbau von Vermögen unterstützt werden.

In dieser Rubrik sind Stichworte wie Freibetrag für Schenkung, alternativ Freibetrag Schenkungssteuer genannt, und auch der Freibetrag zur Erbschaftssteuer zu finden.

Die sozialen Aspekte beim Steuerfreibetrag 2017 / 2016

Die Freibeträge sind im deutschen Recht aus zwei verschiedenen Gründen etabliert worden. Ein großer Teil resultiert aus sozialen Überlegungen heraus. So sorgt der Freibetrag Lohnsteuer  dafür, dass bei jedem abhängig beschäftigten ein jährlicher Grundbetrag unversteuert bleibt. Das gilt auch für den für Kinder eingetragenen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte, der im Volksmund Freibetrag Kindergeld genannt wird.

Freibetrag Einkommensteuer und Freibetrag Lohnsteuer

Daneben könnte aus sozialen Erwägungen als Freibetrag Einkommensteuer 2017 / 2016 eine Position Behindertenfreibetrag erscheinen. Der Freibetrag 2017 / 2016 der Lohnsteuerkarte wird auch bei den elektronisch übermittelten Steuerbescheinigungen mit berücksichtigt. Der Vorteil ist, dass so ein Freibetrag direkt bei der Berechnung des Nettolohns aus dem Bruttolohn berücksichtigt werden kann.

Der Arbeitnehmer erhält dadurch die Ersparnis aus dem Steuer Freibetrag sofort und muss nicht erst warten, bis er beim Bescheid zur Steuererklärung zur Einkommensteuer berücksichtigt werden kann. Kurz gesagt: Er hat durch den Freibetrag zur Lohnsteuer sofort mehr Geld in der Lohntüte.

Das gilt auch dann, wenn man wegen Jobverlust den Freibetrag für Arbeitslosengeld in Anspruch nehmen muss. Dort kommen ebenso der Freibetrag für Kindergeld sowie der Behindertenfreibetrag als Steuerfreibetrag mit zum Ansatz, so dass sich die auszuzahlende Summe in jedem Monat erhöht.

Der Grundfreibetrag beträgt 8.354 Euro. Bis zur Höhe dieses zu versteuernden Einkommens fällt in der Regel keine Einkommensteuer an.

Der Altersentlastungsbetrag 2016 / 2015

Der Altersentlastungsbetrag 2016 / 2015 ist ein Steuerfreibetrag, der gewährt wird, wenn ein Steuerpflichtiger vor dem Beginn des Kalenderjahres das 64. Lebensjahr schon vollendet hat. Für beträgt der Altersentlastungsbetrag dann 25,6 % und maximal 1.216 Euro.

Der Gesetzgeber hat den Altersentlastungsbetrag eingeführt, um eine gerechte Besteuerung im Alter zu gewährleisten. Im Gegensatz zu Leibrenten, die nur mit dem Ertragsanteil besteuert werden, sowie Beamtenpensionen, von denen ein Versorgungsfreibetrag abgezogen wird, würden Arbeitnehmer, die nach dem 64.Lebensjahr Arbeitslohn beziehen, benachteiligt.

Die Vereinfachung der Verwaltungsverfahren durch den Steuerfreibetrag 2017 / 2016

Dass Freibeträge 2017 / 2016 im deutschen Recht zur Anwendung kommen, trägt auch dazu bei, dass an vielen Stellen der Verwaltungsaufwand sehr deutlich reduziert werden kann. Ein Beispiel ist der Freibetrag für Zinsen, auch Sparerfreibetrag genannt.

Der Sparer kann den Freibetrag für Zinsen auf mehrere Geldanlagen verteilen. So wissen die Banken, wie viel Abgeltungssteuer sie abführen müssen. Damit muss sich der Fiskus mit diesem Freibetrag v nur dann beschäftigen, wenn der Steuerpflichtige eine Besteuerung zum persönlichen Satz der Einkommensteuer wünscht.

Freibetrag Arbeitslosengeld und Freibetrag Bafög

Der Freibetrag zum Arbeitslosengeld wird direkt von der Leistungsabteilung der Agentur für Arbeit mit berücksichtigt. Auch der Freibetrag zum Bafög bringt solche Vereinfachungen mit sich. Bei der Prüfung der Ansprüche müssen keine umfangreichen individuellen Erhebungen gemacht werden, sondern es werden die Pauschalen wie eben der Freibetrag zum Bafög  hergenommen.

Freibeträge Arbeitslosengeld:

  • Die ersten 100 € aus Erwerbseinkommen werden nicht angerechnet (Grundfreibetrag),
  • zusätzlich bleiben 20% des über 100 € aber unter 1000 € liegenden Teils des Bruttoeinkommens anrechnungsfrei.
  • Zusätzlich zu den beiden anderen Freibeträgen werden 10% von ihrem Bruttolohn über 1000 € bis zur Verdienstobergrenze nicht angerechnet. Bei Leistungsberechtigten ohne Kind liegt die Verdienstobergrenze bei einem Bruttoeinkommen von 1.200 €, bei Hilfebedürftigen mit mindestens einem Kind bei 1.500 €.

Freibeträge Bafög:

  • Eltern, verheiratet bzw. in eingetragener Lebenspartnerschaft verbunden und zusammenlebend: 1.605 €
  • Elternteil, alleinstehend: 1.070 €
  • Stiefelternteil: 535 €
  • Kinder/ sonstige Unterhaltsberechtigte, die nicht in einer förderungsfähigen Ausbildung stehen: je 485 €

Freibeträge Schenkung und Freibeträge Erbschaftssteuer

Der Freibetrag zur Schenkung unterscheidet sich vom Freibetrag der Erbschaftssteuer dadurch, dass der Freibetrag der Schenkungssteuer bei Zuwendungen unter Lebenden angesetzt wird, währen Letzterer bei der Verteilung eines Nachlasses zum Ansatz kommt.

Bei einer Schenkung haften beide Beteiligte für die Steuer, während bei einer Erbschaft nur der Empfänger der Steuerschuldner ist und den Steuerfreibetrag in Anspruch nehmen kann. Die gesetzlichen Regelungen zum Freibetrag Erbschaftssteuerund zum Freibetrag der Schenkungssteuer finden sich im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz, dessen erste Vorläufer es in Deutschland bereits seit dem Jahr 1906 gibt.

Als weitere gesetzliche Grundlage wird hier das Bewertungsgesetz herangezogen, was beispielsweise dann notwendig ist, wenn zum Nachlass Immobilien oder andere Sachwerte gehören. Die Positionen Freibetrag für Schenkung und Freibetrag zur Erbschaftssteuer stellen – wie jeder andere individuelle Freibetrag auch – eine Ergänzung zum grundlegenden Freibetrag  in der Einkommensteuer dar.

Beim Freibetrag 2017 / 2016 für Schenkung und Erbe gibt es die Besonderheit, dass ihre Höhe davon abhängig ist, in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis der Steuerpflichtige zum Erblassen bzw. zum Schenkenden steht. Sonderregelungen mit Pauschalen sind im Steuerrecht sind auch hinsichtlich der so genannten Zweckzuwendungen zu finden. Darunter fallen zum Beispiel Vermögenswerte, die man einer Stiftung oder
gemeinnützigen Vereinen zukommen lässt.

Persönliche Freibeträge Erbschaftssteuer 2017 / 2016:

  • Ehegatten und Lebenspartner: 500.000 €
  • Kinder und Kinder verstorbener Kinder: 400.000 €
  • Kinder der Kinder: 200.000 €
  • restliche Personen der Steuerklasse I (u.a.: Eltern und Großeltern): 100.000 €
  • Personen der Steuerklasse II (u.a.: Geschwister, Schwiegereltern und -kinder): 20.000 €
  • Personen der Steuerklasse III: 20.000 €





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